Geluid in kaart

 

Snelwegen, treinen en vliegtuigen kunnen geluidsoverlast veroorzaken. De overheid wil weten hoeveel lawaai zij precies veroorzaken. Daarom brengen het Rijk, de provincies en een aantal gemeenten om de 5 jaar de geluidsbelasting in kaart. Daarna stellen zij actieplannen op. Daarin staat onder andere wat zij de volgende 5 jaar willen doen om deze geluidsoverlast tegen te gaan.

Lees meer

 

Belofte maakt schuld dacht Bathmen. Maar niet bij de overheid!!

 

 

De nationale overheid heeft een programma gelanceerd om geluidshinder van wegverkeer en treinverkeer aan te pakken. Op de website van ProRail kunnen we lezen dat “De Overheid wil geluid voorkomen en beperken. Daarom werkt ProRail aan een stiller spoor” Zo gaat het verder dat bij gebleken “geluidsknelpunten er maatregelen moeten komen”.

ProRail lijkt al besloten te hebben om een flink bedrag te gaan besteden aan raildempers. Wat de bewoners niet kunnen weten, maar Rona, die ook vertegenwoordigd was, wel wist: raildempers werken niet of beperkt tegen het geluid van goederentreinen en die rijden vooral ’s nachts, een periode waarin de meeste mensen juist niet in hun slaap gestoord willen worden. Rona ontleent deze kennis aan informatie van het bedrijf dBVision, de geluidsadviseur van ProRail.

 

Lees meer >>

 

Spoor Oost-Nederland geluid- en trillingsmeting

 

De Provincies Gelderland en Overijssel en aanliggende gemeenten meten continue de hoeveelheid geluid op twee locaties langs de doorgaande routes in Oost-Nederland. Deze metingen vinden plaats in Hengelo (Ov) en in De Steeg (Gld). In Hengelo worden ook trillingen gemeten. Bij de analyse van de meetresultaten kan een onderscheid worden gemaakt tussen reizigerstreinen en goederentreinen. Met deze metingen worden toenames in geluid en trillingen, bijvoorbeeld door meer passages van goederentreinen, in de gaten gehouden.

Lees meer >>

 

Ziek van herrie

 

Nederland wordt steeds voller en drukker en daardoor ook lawaaiiger, wat grote gevolgen heeft voor onze gezondheid. Mensen kunnen namelijk ziek worden van geluid en er zelfs aan doodgaan. Geluidsniveau wordt in Nederland niet gemeten, maar berekend. Kloppen die berekeningen wel? De Kennis van Nu gaat op onderzoek uit.

Lees meer>>

 

Sanering spoorweglawaai bij de uitvoering van Rail-21-projecten

 

Image result for geluidshinder spoorVoor het oplossen van bestaande geluidhinderknelpunten langs spoorwegen (sanering spoorweglawaai) bestaat reeds een groot aantal jaren de mogelijkheid tot het verkrijgen van een rijksbijdrage in de kosten van de geluidmaatregelen. Hierbij valt te denken aan de kosten van geluidschermen en gevelisolatie. Om voor een bijdrage in aanmerking te komen dient de gemeente te inventariseren waar zich binnen haar grenzen knelpunten voordoen en vervolgens te (laten) onderzoeken welke maatregelen nodig en mogelijk zijn om de hinder ter plaatse te bestrijden.

Lees meer >>

 

Pro Rheintal News IV 2014

Sent: Friday, August 15, 2014 7:47 PM
Subject: Pro Rheintal News IV 2014
Liebe Pro Rheintaler/innen und Bahnlärmbetroffene,
man braucht uns nicht in der Ukraine zu verteidigen, wenn man die Menschen hier am Rhein umkommen lässt. Anlass zu dieser These liefert eine Vorstudie des Bremer Epidemiologen Prof. Dr. Greiser, die nach ersten und vorläufigen Auswertungen darauf hindeutet, dass über einen Zehnjahreszeitraum mehrere Tausend Menschen entlang der Rheinschiene aufgrund von Bahnlärm ums Leben kommen.
Die Klagerufe der Menschen entlang von Bahnlinien scheinen ungehört in den Ohren von Politik und Bahn zu verhallen. Selbst Wirtschaftsunternehmen wie BASF und Bayer sind entsetzt, dass man die Bahnlärmproblematik nicht in den Griff bekommt, und reagieren mit eigenen Bemühungen.
Nächtlicher Bahnlärm ist gegen das Gesetz
Es ist gegen das Gesetz, wenn der Lärm an Bahnlinien nachts lauter ist als am Tage, wie die Messstationen auf beiden Rheinseiten (in Assmannshausen und Oberwesel) belegen. Laut Gesetz darf es nachts nur halb so laut sein (-10 dB(A)) wie tagsüber, das gilt auch an bestehenden Bahnlinien. Doch Politik und Bahn ignorieren die Tatsachen und die daraus folgenden gesundheitlichen Aspekte. Lärm ohne Limit – gilt an Bahnlinien auch nachts! Eingebettet in ein ganzes Bündel an Privilegien scheint man zu vergessen, dass wir in einem Rechtsstaat leben und nicht in einem Feudalsystem.
Urteile für die Anwohner von Bahnlinien
Das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg hat jetzt bahnlärmbetroffenen Klägern recht gegeben und hinterfragt, warum die Bahn es für unzumutbar hält, nachts langsamer zu fahren. Auf der Liste der Fragen stehen auch alle die anderen Punkte, die wir über Jahre erarbeitet und mit unseren Publikationen und Veranstaltungen ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gehoben haben. Ein faules Gesetz und veraltete Richtlinien und Vorschriften haben zu einem gesundheitlichen und ökonomischen Desaster an Bahnlinien geführt!
Politik verzögert, ignoriert, verhindert Lärmschutz
Der Politik muss man ganz klar den Vorwurf machen, dies über Jahre und Jahrzehnte ignoriert und wider besseres Wissen Lärmschutzmaßnahmen hinausgezögert und verhindert zu haben. Schon 1998 hatte der damalige Bahnvorstand eine Umrüstung auf Flüsterbremsen beschlossen, ohne dass etwas geschah. Zuletzt hieß es in 2007, dass 5.000 Fahrzeuge auf „leise Bremssohlen“ umgerüstet werden sollten. Das wurde inzwischen auf 1.250 Wagen reduziert und kürzlich erst hat man damit begonnen. Erneut heißt es jetzt, bis 2020 sollen die Wagen umgerüstet werden. Das bedeutet nach dann mehr als zwei Jahrzehnten, dass man den Wagenhaltern nichts und den Bürgern alles zugemutet hat. Man lässt die alten Karren so lange laufen, bis sie ohnehin verschrottet werden. Gleichzeitig werden die Mittel, die für die Lärmsanierung der Bestandsstrecken vorgesehen sind jetzt in die Umrüstung der Waggons gesteckt, damit kein Euro mehr in den Lärmschutz fließt und wir noch in 2050 ein Lärmproblem haben. Das ist symbolischer Immissionsschutz ohne Wirkung!
Nachts ist Bahnlärm am schlimmsten
An den vergleichsweise wenigen Bahnlinien in Deutschland sind nachts fast genauso viele Menschen von Lärm betroffen wie am gesamten deutschen Straßennetz. Dieser nächtliche Bahnlärm ist schriller, hat ein weitaus höheres Aufweckpotenzial und ist zudem gesundheitsschädigender als Straßenlärm, denn die Züge fahren in der Nacht mit bis zu 120 km/h und 40 Tonnen pro Achse mitten durch die Wohngebiete. Die für die Aufwachreaktionen verantwortlichen Maximalpegel überschreiten teilweise 110 dB(A). Das ist wie ein Düsenjet neben dem Bett und durch nichts zu rechtfertigen. Doch die gesamte Lärmbewertung wurde arithmetisch so konstruiert, als sei Bahnlärm geradezu „gesundheitsfördernd“ und verdiene einen Bonus.
Bahnlärm macht krank und kostet ein Vermögen
Die Menschen haben inzwischen begriffen, dass Lärm auch den Stärksten krank macht. Was die Menschen noch nicht so richtig verstanden haben ist, dass Bahnlärm auch ihr Vermögen auffrisst und ihre wirtschaftliche Situation wie die ihrer gesamten Region dramatisch verschlechtert. Neben dem Anspruch auf Lärmschutz werden wir deshalb auch Schadensersatz fordern, und zwar sowohl für die Körperverletzung durch Bahnlärm als auch für den Wertverlust von Immobilien und sonstige wirtschaftliche Schäden. Wir prüfen dies derzeit mit Juristen.
Bahn will informieren anstelle zu handeln
Unser Ansatz, im Beirat „Leiseres Mittelrheintal“ gemeinsam mit Politik und Bahn Lösungen für das Bahnlärmproblem zu finden, ist noch nicht gescheitert. Doch statt wirksame und ausreichende Lärmschutzmaßnahmen in die Wege zu leiten, versucht die Bahn derzeit durch Minischritte das Volk bei Laune zu halten und durch eine Informationskampagne und mit vorgegaukelter Bürgerbeteiligung den Druck aus dem Kessel zu nehmen.
Doch die Lage spitzt sich zu:
Es gibt erste Urteile, die den Bahnlärmopfern recht geben und auch bei den Gerichten auf einen Sinneswandel hindeuten. Es sind Belege vorhanden für die Verzögerungstaktik und für das Zurückhalten von Informationen, die gegen Bahnlärm und für die Opfer sprechen. Vor allem kommt Pro Rheintal jetzt mit einer Vorstudie, in der von Tausenden von Opfern an Bahnlinien und durch Bahnlärm die Rede ist, was auch durch weitere Untersuchungen belegt wird. Die Menschen müssen endlich ernst genommen werden. Es geht nicht darum, ob ein Waggonvermieter ein halbes Prozent Rendite verliert, die er mit längst abgeschriebenen Fahrzeugen in ungeahnte Höhen getrieben hat, sondern es geht um Menschenleben. Jeder Tag, jede Woche, jeder Monat, die man dem nächtlichen Schienenlärm weiter ausgesetzt ist, kann das Fass zum Überlaufen bringen.
Situation am Rhein kritisch wie nie zuvor
Die Situation hier im Rheintal ist dermaßen kritisch, dass theoretisch jeder, der hier lebt, einen Anspruch auf Entschädigung wegen schwerer Körperverletzung hat. Vor allem, weil inzwischen klar ist, dass man seit 20 Jahren weiß, wie unzumutbar dieser Lärm ist und wie man diesen Lärm auf zumutbarem Wege, nämlich durch Umrüstung der Bremsen, schon Anfang 2000 hätte den Lärm halbieren können (siehe Schweiz). Das wird also ein Fall für die Juristen und ggf. für Millionen- oder gar Milliardenforderungen von all denjenigen, die durch übermäßigen lauten Bahnlärm betroffen sind.
Entscheidende Phase für „Leben ohne Lärm“ hat begonnen
Daher geht der Kampf gegen Bahnlärm jetzt in seine entscheidende Phase, denn die Argumente sind erdrückend und sie sprechen für die Betroffenen. Die Versäumnisse der Vergangenheit wurden Zug um Zug von Pro Rheintal dokumentiert und entschlüsselt und sind damit nachweisbar: Der Stand des Wissens und der Technik wurde systematisch ausgeklammert. Bei den Maßnahmen hat man sich mit Scheinlösungen zufrieden gegeben die gesundheitsschädigende Wirkung von Schall weitgehend ignoriert. Auch Erschütterungen und Sekundärschall blieben bisher unberücksichtigt. Mit der Lärmbelastung, wie sie den Menschen im Brennpunkt Mittelrheintal zugemutet wird, verstößt man gegen Grundrechte.
Mitglied werden und / oder jetzt spenden!

Um sich gegen eine mächtige, vom Staat unterstützte Interessenlobby durchsetzen zu können, müssen wir jetzt Kommunen und Initiativen im ganzen Land mobilisieren und informieren. Das kostet sehr viel Zeit und Geld. Darum brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie jetzt Mitglied bei Pro Rheintal und/oder spenden Sie für Ihre Gesundheit, für ein ruhiges Zuhause und für Ihr Leben ohne Lärm.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr
Frank Gross
Mitglied werden, bitte hier klicken
Spenden, bitte hier klicken
Leben ohne Lärm, gesund bleiben und Werte erhalten!
Impressum
Verantwortlich für den Inhalt: Pro Rheintal e. V., Simmerner Straße 12, 56154 Boppard, Vorsitzender: Frank Gross, info@pro-rheintal.de,

Falls Sie zukünftig diesen Newsletter nicht mehr beziehen möchten, können Sie ihn hier abbestellen: info@pro-rheintal.de